Seniorenbetreuung: Ein Pflegedienst erleichtert die Arbeit

Ambulante Pflegedienste ermöglichen eine Fortsetzung der häuslichen Pflege

Lebensältere Menschen möchten bis ins hohe Alter in ihrer vertrauten Wohnung verbleiben. Ein möglicher Wechsel in ein kostenintensives Pflegeheim und der Verlust sozialer Beziehungen bereitet ihnen Sorgen. Eine Verhinderung von Pflege- und Betreuungsdefiziten bei Betroffenen und ein Verbleiben in der Wohnung kann durch eine ambulante Pflege professioneller Pflegedienste gewährleistet werden. Dadurch können auch mit der Pflege überforderte Angehörige entlastet werden.

Die Situation pflegebedürftiger Menschen in Deutschland

Die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer und Frauen steigt bundesweit seit Jahren an. Neben dieser erfreulichen Tendenz steigt allerdings auch die Anzahl pflegebedürftiger Menschen. Bereits jetzt sind knapp 3 Millionen Menschen pflegebedürftig, zwei Drittel davon werden in häuslicher Pflege versorgt. Dies gilt auch für die Stadt Hannover. In zahlreichen Fällen werden die erforderlichen Pflege- und Betreuungsmaßnahmen durch Angehörige übernommen. Diese sind jedoch oftmals auch schon lebensälter. Maßnahmen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung sind sehr anstrengend.

Ein erhöhtes Körpergewicht und mangelnde Kooperationsbereitschaft des Pflegebedürftigen können dieses Problem zusätzlich erschweren. Vor dem Überschreiten der Belastungsgrenze sollten betreuende Angehörige einen ambulanten Pflegedienst in Hannover mit der teilweisen oder vollständigen Aufgabenübernahme beauftragen. Ansonsten drohen gesundheitliche Schäden für die pflegenden Angehörigen ebenso wie ein Qualitätsverlust in der Pflege.

Demenzerkrankungen können eine 24-stündige Betreuung notwendig machen

Zahlreiche Pflegebedürftige erkranken im höheren Alter zusätzlich an Demenz, meistens an Alzheimer. Diese hirnorganische Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert einen besonderen Umgang in der Pflege und Betreuung. Für pflegende Angehörige werden die alltäglichen Maßnahmen anstrengender und zeitintensiver. Durch eine Erkrankung an Alzheimer tritt bei den Betroffenen eine immer stärkere Verunsicherung auf. Zunehmend werden Gedächtnis, Orientierungsfähigkeit und Urteilsvermögen eingeschränkt. Sprechen und Denken fallen schwerer. Es tritt nach und nach eine Veränderung der Persönlichkeit ein, die von Stimmungsschwankungen und Teilnahmslosigkeit begleitet werden kann.

Für die Pflegekraft wirkt sich die nachlassende Kommunikations- sowie Kooperationsbereitschaft des Pflegebedürftigen sehr belastend aus. Auftretende Aggressionen können das persönliche Verhältnis verschlechtern. Ein kritisches Ansprechen von Fehlverhalten muss unterbleiben. Dadurch könnten Vertrauensverluste entstehen. Vielmehr ist ein besonders geduldiger, verständnisvoller Umgang mit dem Pflegebedürftigen gefordert. Professionelle Pflegekräfte sind für die Betreuung von Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, speziell geschult und verfügen über hilfreiche Erfahrungen. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist eine Betreuung rund um die Uhr unausweichlich. Dadurch kann die häusliche Pflege fortgesetzt und ein Wechsel in eine Pflegeeinrichtung vermieden werden.

Bei festgestellter Pflegebedürftigkeit übernimmt die Pflegekasse die Pflegedienst-Kosten

Hat die Pflegekasse bereits einen Pflegegrad festgestellt, übernimmt sie auch die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst. Diese werden als sogenannte Sachleistungen direkt mit dem Pflegedienst abgerechnet. Je nach Einzelfall sind auch Kombinationsleistungen möglich. Anteilig zahlt dann die Kasse Pflegegeld und Sachleistungen. Zuvor muss ein Pflegedienstvertrag mit dem Pflegedienst abgeschlossen werden. Sollte noch kein Pflegegrad festgestellt worden sein, kann dies bei der Pflegekasse beantragt werden. Eine zeitnahe Überprüfung der Voraussetzungen durch den Medizinischen Dienst (MDK) bildet die Grundlage für die anschließende Entscheidung der Pflegekasse.

Neben den Maßnahmen zur Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung bieten die Pflegedienste auch eine Beratung zum Thema Pflege an. Sie unterstützen bei der Stellung von Anträgen und können Hinweise auf mögliche Zuschüsse geben. So kann beim Vorliegen eines Pflegegrades sowie einer Mobilitätseinschränkung ein Zuschuss für einen Treppenlift beantragt werden. Im Falle einer Bewilligung durch die Pflegekasse kann ein Zuschuss bis maximal 4000 Euro durch die Pflegekasse gewährt werden.

Weitere Vorteile eines ambulanten Pflegedienstes in der Seniorenbetreuung

Ausgebildete, erfahrene Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes verfügen über spezielle Techniken zum Heben und Halten von Pflegebedürftigen. Dadurch werden unnötige Belastungen und insbesondere gefährliche Stürze vermieden. Durch den häufigen Umgang mit Alzheimer-Patienten wissen sie um deren Befindlichkeit. Zur frühzeitigen Erkennung einer Alzheimer-Erkrankung können professionelle Pflegekräfte zahlreiche Symptome bereits im Anfangsstadium erkennen und eine ärztliche Untersuchung veranlassen. Ambulante Pflegedienste können bei Bedarf auch eine Ersatzpflege übernehmen.

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