Altenpflege

altenpflege-unterhaltungDer Altersdurchschnitt in Deutschland steigt und es werden immer weniger Kinder geboren. Die Überalterung der Gesellschaft stellt alle vor große Herausforderungen und Probleme.

Mit zunehmendem Alter wachsen in aller Regel auch die gesundheitlichen Beschwerden und viele Senioren sind auf die Hilfe und Unterstützung von anderen angewiesen. Insbesondere nach Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall ist häufig Hilfe und Unterstützung notwendig.

Um trotz gesundheitlicher Beschwerden und Einschränkungen der Mobilität möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können, sind im Alter sehr oft eine Reihe von Anpassungen notwendig. So ist es beispielsweise sinnvoll die Wohnung barrierefrei zu gestalten. Breite Türen, ebenerdige Duschen und Sitze in Dusche und Badewanne können helfen, die Selbständigkeit im eigenen Heim zu erhöhen oder zu erhalten.

Und auch für Senioren mit Sehschwäche oder eingeschränktem Hörvermögen gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln. So zum Beispiel Telefone mit großen Tasten und extra lautem Klingelton, beleuchtete Leselupen oder sprechende Uhren.

Pflegedienst statt Seniorenheim

Ist dennoch Hilfe von außen nötig, können sich Senioren an regionale Pflegedienste wenden. Hilfen dieser Art werden zum Beispiel von öffentlichen Trägern wie der Diakonie, der Caritas und der Arbeiterwohlfahrt angeboten. Aber auch private Pflegediente gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt. Die Angestellten eines Pflegedienstes können in vielen Bereichen des Alltags unterstützend eingreifen. So zum Beispiel beim Einkaufen und Säubern der Wohnung, bei Gängen zum Arzt und selbstverständlich bei allen pflegerischen Tätigkeiten. Dies umfasst die Hilfe bei der Körperpflege, das Richten und Verabreichen von Medikamenten, das Anlegen von Verbänden sowie das Verabreichen von Injektionen und den Umgang mit Infusionen, Magensonden und Kathetern. Weiterlesen auf sapir.de

Wer aufgrund einer bestimmten Diagnose oder einer Behinderung eine Pflegestufe erhalten hat, kann die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen und bekommt je nach Höhe der Pflegestufe die Kosten über die jeweilige Krankenkasse erstattet. Um den manchmal ein wenig verfrühten Gang in ein Seniorenheim zu vermeiden, ist die Wahl eines Pflegedienstes der täglich vorbei schaut oft eine sehr gute Alternative. Oft reichen schon kleine Veränderungen im eigenen Umfeld um in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Hilfsmittel wie Hörgeräte, sprechende Uhren, Rollstuhl, Rollator, Dusch- und Badehilfen können schon häufig einen großen Teil der Selbständigkeit im Alltag wieder herstellen. Mit der zusätzlichen Hilfe eines mobilen Pflegedienstes kann oft schon viel erreicht werden um den Patienten und eventuell auch die Angehörigen zu entlasten.

Bild  von Das Fotoimaginarium via flickr.com

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.